Dienststelle Steuern steuern.lu. ch

Quellensteuer

Häufig gestellte Fragen

  • Fragen quellensteuerpflichtiger Personen

     

    Wo finde ich den Antrag Rückerstattung?
    Quellensteuer Kanton Luzern Publikationen

    Bis wann muss der Antrag Rückerstattung eingereicht werden?
    Bis 31.03.2021 (gesetzliche Frist, diese kann nicht verlängert werden)

    Ist mein Quellensteuerabzug korrekt?
    Mit dem Quellensteuer-Rechner die eigene Quellensteuer berechnen comparis.ch

    Wo erhalte ich einen Steuerauszug für vergangene oder aktuelle Jahre?
    E-Mail an dst.qs@lu.ch oder Telefon 041 228 57 33

    Wo erhalte ich die C-Bewilligung Bestätigung auf dem Gesuch des Amtes für Migration ?
    Gesuch an die Dienststelle Steuern senden:
    Dienststelle Steuern, Team Dienste, Buobenmatt 1, Postfach 3464, 6002 Luzern

  • Fragen Arbeitgeber, Schuldner der steuerbaren Leistung (SSL)


    Wie muss ich einen neu eintretenden Pflichtigen melden?

    Mit dem Anmeldeformular auf unserer Website Quellensteuer Kanton Luzern Publikationen

    In welchen Abständen muss eine Abrechnung eingereicht werden?
    Papierformat: monatlich oder quartalsweise / ELM (Elektronische Lohn Meldung): monatlich

    Wie kann eine quellensteuerpflichtige Person Kinder, die nicht im gleichen Haushalt leben, geltend machen?
    Kinderzulagenentscheid oder Kopie der Geburtsurkunden zusenden. Bei volljährigen Kindern benötigen wir zusätzlich einen Ausbildungsnachweis.

    Wo kann ich nachsehen, wie viel Quellensteuer dem Steuerpflichtigen vom Bruttolohn abgezogen werden muss?
    Quellensteuer Tarife Kanton Luzern

    Wie muss eine Hochrechnung bei mehreren Arbeitgebern (Haupt- und Nebenerwerb) ab dem 01.01.2021 vorgenommen werden?
    Siehe Kreisschreiben Nr. 45 vom 12. Juni 2019 (Seiten 23 bis 24) 

    Wie melde ich einen Austritt?
    Auf der letzten Abrechnung für den Steuerpflichtigen "A" schreiben und das genaue Austrittsdatum eintragen

Allgemeine Informationen zur Quellensteuer

  • Welche Personen sind quellensteuerpflichtig?

    Quellensteuerpflichtig sind ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die

    • die Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) nicht besitzen,
    • im Kanton Luzern jedoch steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt haben
    • und Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sowie an deren Stelle tretende Ersatzeinkünfte beziehen.
  • Gibt es Ausnahmen von der Quellensteuerpflicht?
    Von der Quellensteuerpflicht ausgenommen sind trotz fehlender Niederlassungsbewilligung verheiratete, in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe/Partnerschaft lebende ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Ehegatte/Partner die schweizerische Staatsangehörigkeit oder die Niederlassungsbewilligung besitzt.
  • Wie wird die Quellensteuer berechnet?
    Die Steuer berechnet sich aufgrund von Monatstarifen für Alleinstehende, Verheiratete/eingetragene Partnerinnen und Partner sowie Doppelverdienerinnen und -verdiener.
  • Wer hat die Quellensteuer zu entrichten?

    Es sind jene Personen, die der steuerpflichtigen Person die zu besteuernde Leistung ausrichten (Arbeitgeber/innen, Sozial- oder Privatversicherungen sowie Veranstalter/innen). Die Schuldnerinnen oder Schuldner der steuerbaren Leistung (SSL) sind verpflichtet, sämtliche zur Steuererhebung erforderlichen Massnahmen zu treffen. Sie haften für die Entrichtung der Quellensteuer.

  • Was ist die nachträgliche ordentliche Veranlagung (NOV) und wann wird sie angewendet?

    Wenn die Bruttoeinkünfte in einem Kalenderjahr mehr als CHF 120'000 erreichen, wird nachträglich eine ordentliche Veranlagung für das gesamte Einkommen und Vermögen durchgeführt. Die bezogenen Quellensteuern werden zinslos an die aus der ordentlichen Veranlagung zu bezahlenden Steuern angerechnet. Die Quellensteuer bleibt trotz NOV weiterhin bestehen.

    Ab dem 1. Januar 2021 gelangt die NOV zusätzlich in den folgenden Fällen zur Anwendung:

    • Sind Einkünfte und/oder Vermögen vorhanden, die bzw. das nicht der Quellensteuer unterliegt, wird eine obligatorische NOV durchgeführt. Die heute ergänzende ordentliche Veranlagung (EOV) entfällt.
    • Bei Anträgen auf Tarifkorrektur unterliegt die quellensteuerpflichtige Person auch der NOV. Der Antrag ist bis spätestens 31. März des Folgejahres zu stellen.
    • Im Ausland ansässige quellenbesteuerte Personen können bis 31. März des Folgejahres einen Antrag auf NOV stellen, wenn der überwiegende Teil, d.h. 90% ihrer weltweiten Einkünfte in der Schweiz steuerbar ist (sog. Quasi-Ansässigkeit). Die NOV gilt in diesem Fall bis zum schriftlichen Widerruf.

    Die NOV gilt bis zum Ende der Quellensteuerpflicht (infolge Wechsels in die ordentliche Besteuerung oder Wegzugs ins Ausland).

  • Wie werden im Ausland wohnhafte Künstler, Artisten, Sportler, Musiker und Referenten besteuert?

    Im Ausland wohnhafte Personen, die sich im Kanton Luzern für kurze Zeit zu Erwerbszwecken aufhalten, werden aufgrund ihrer Tageseinkünfte quellenbesteuert. Dies gilt auch für Einkünfte und Entschädigungen, die nicht der quellensteuerpflichtigen Person selber, sondern einem Dritten zufliessen, der seine Tätigkeit organisiert hat.

  • Wie werden im Ausland wohnhafte Organe einer juristischen Person, z. B. Verwaltungsratsmitglieder, besteuert?

    Im Ausland wohnhafte Organe einer juristischen Person mit Sitz oder tatsächlicher Verwaltung sowie von ausländischen Unternehmungen mit Betriebsstätten im Kanton Luzern unterliegen für die ihnen ausgerichteten Tantiemen, Sitzungsgelder, festen Entschädigungen und ähnlichen Vergütungen der Quellensteuer (25% der Bruttoeinkünfte).

  • Wie werden Vorsorgeleistungen für im Ausland wohnhafte Personen besteuert?

    Diese Vorsorgeleistungen aus der Schweiz unterliegen der Quellensteuer (Renten und Kapitalleistungen progressiver Tarif). Die Vorsorgeeinrichtung hat die Quellensteuer zu entrichten.

  • Wie kann die Feuerwehrersatzabgabe rückgefordert werden?

    Ansässigen quellensteuerpflichtigen Personen wird an der Quelle eine Pauschale von 100 Franken pro Jahr abgezogen. Personen, die nachträglich ordentlich veranlagt werden, entrichten eine Ersatzabgabe zwischen 1,5 und 6 Promille des im Kanton steuerbaren Einkommens. Bei Ehepaaren und eingetragenen Partnern wird sie aufgrund des gemeinsamen Einkommens erhoben. Die an der Quelle erhobene Ersatzabgabe wird angerechnet.

    Ist die Person mit dem vorgenommenen Abzug an der Quelle nicht einverstanden, kann sie bis Ende März des folgenden Kalenderjahres bei der Gemeinde eine ordentliche Veranlagung der Ersatzabgabe verlangen.

Dienststelle Steuern

Quellensteuer

Buobenmatt 1, Postfach 3464

6002 Luzern

Standort


Telefon
+41 41 228 57 33

E-Mail

Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens auf den 1. Januar 2021

Auf dieser Webseite werden zur Verbesserung der Funktionalität und des Leistungsverhaltens Cookies eingesetzt. Durch Klicken auf den OK-Button stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu.
Weitere Informationen